Inhaltsverzeichnis Geht es um das Thema Verhütung, taucht eine Frage immer wieder auf: Kann ich schwanger werden, wenn ich während der Periode ungeschützten Sex habe? Tatsächlich ist das möglich. Eine Schwangerschaft ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber ausschließen kann man sie nicht.
Vorab im Video: Bin ich schwanger? Alles über Schwangerschaftstests
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Darum ist schwanger werden während der Periode möglich Eine Schwangerschaft ist nur möglich, wenn man rund um den Eisprung Sex hat. Denn die Eizelle kann nur bis etwa 24 Stunden nach dem Eisprung befruchtet werden und der findet etwa 14 Tage nach dem Zyklusbeginn (dem ersten Tag der Periode) statt.
Allerdings können Samenzellen fünf bis maximal sieben Tage in der Gebärmutter und im Eileiter überleben. „Hat die Frau einen sehr kurzen Zyklus und an einem der letzten Tage ihrer Menstruation ungeschützten Sex, kann sie schwanger werden – auch während der Periode“, so die Experten von Pro Familia . Die Samenzellen überleben die Zeit bis zum Eisprung und befruchten dann das Ei. Der Mythos, dass man während der Periode nicht schwanger werden kann, stimmt also nicht.
Das Problem: Viele Frauen, die nicht hormonell verhüten, haben einen unregelmäßigen Zyklus. Mal dauert er nur 21 Tage, mal über 30. Der Eisprung lässt sich entsprechend schwer vorhersagen. Wer auf Nummer sicher gehen und nicht schwanger werden möchte, verhütet auch während der Periode.
Kann man in der Pillenpause während der Menstruation schwanger werden? Verhütet ihr mit der Pille oder dem Nuvaring, müsst ihr euch keine Sorgen in den sieben verhütungsfreien Tagen machen. Hattet ihr keine Verhütungspannen, die die Wirksamkeit von Pille oder Ring beeinträchtigen würden, seid ihr in der pillenfreien Zeit geschützt.
„Während der hormonfreien Zeit kommt es zwar zu einer Eibläschenreifung, aber die sieben hormonfreien Tage sind so kurz, dass es zu keiner Vollreifung kommen und daher auch kein Eisprung stattfinden kann“, bestätigt das Experten-Team von Pro Familia.
Alle Verhütungsmittel im Überblick
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Mach es sicher: Alle Verhütungsmittel im Überblick
Wer Lust auf Sex hat, aber (noch) nicht schwanger werden will, der muss auf eine sichere Verhütung achten. Natürlich muss man beim Thema Verhütung nicht nur an eine mögliche Schwangerschaft denken, sondern auch daran, dass man sich vor Geschlechtskrankheiten schützen sollte. Welche Verhütungsmittel es gibt und wie sicher sie sind, zeigen wir in der Bildergalerie!
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Barrieremethoden: Kondom
Kondom Ein Kondom ist doppelt nützlich: Es schützt vor einer ungewollten Schwangerschaft und auch vor Geschlechtskrankheiten. Die Sicherheit ist abhängig von der korrekten Handhabung. Übrigens: Es gibt Kondome auch in unterschiedlichen Größen. Kosten: Packung ab ca. 6 EuroMögliche Nebenwirkungen: KeinePearl-Index: 2 – 12 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Portiokappe
Portiokappe Die Portiokappe wird zur Verhütung wie ein Verschluss über den Muttermund gestülpt. So können keine Spermien in die Gebärmutter eintreten. Die Portiokappe sollte aber immer mit Spermiziden kombiniert werden.Kosten: ca. 50 EuroMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 6 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Frauenkondom
Frauenkondom Das Frauenkondom, auch Femidom, schützt vor Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten. Es ist die einzige Verhütungsmethode, die vor der Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten schützt, wenn ein Kondom nicht in Frage kommt. Die Sicherheit ist abhängig von der korrekten Handhabung.Kosten: 3er Packung ca. 11 EuroMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 5 – 25 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Hormonspirale
Hormonspirale Die Hormonspirale wird vom Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt und gibt dort kontinuierlich Hormone ab. Sie kann zwischen drei und fünf Jahren wirksam sein. Eine sehr sichere Verhütungsmethode.Kosten: zwischen 250 und 400 Euro. Mögliche Nebenwirkungen: Verrutschen der Spirale, Zwischenblutungen, stärkere Menstruationsbeschwerden, Brustspannen, Akne, Kopfschmerzen, Gewichtsveränderungen, depressive Verstimmungen, Ausbleiben der Mensturation, Libidoverlust.Pearl-Index: 0,16 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Diaphragma
Diaphragma Das Diaphragma (auch Pessar) besteht aus Latex bzw. Silikon und einem Drahtring. Es wird vor dem Sex auf den Muttermund gesetzt, so können keine Spermien eindringen. Je nach Handhabung eine sichere Verhütungsmethode. Ein Diaphragma sollte aber immer mit Spermiziden kombiniert werden, die vor dem Einsetzen auf das Diaphragma gegeben werden.Kosten: zwischen 35 bis 50 EuroMögliche Nebenwirkungen: KeinePearl-Index: 1 – 20 © Bild: iStock
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Mach es sicher: Aller Verhütungsmittel im Überblick
Kupferperlenball Der Kupferperlenball wird vom Arzt eingesetzt und verbleibt in der Regel fünf Jahre in der Gebärmutter. Die Kupferionen schädigen die Spermien, zudem verändert das Kupfer den Schleim im Gebärmutterhals, das Sekret von Gebärmutter und Eileitern. Dadurch, dass der Ball frei schwebend ist und eine flexible Form hat, soll er gut verträglich sein. Voraussetzung ist jedoch eine nicht zu kleine Gebärmutter. Insgesamt ist der Kupferperlenball eine sichere Verhütungsmethode. Kosten: Der Kupferperlenball kostet zwischen 300 und 500 Euro, dazu kommen halbjährliche Kontrolluntersuchungen.
Mögliche Nebenwirkungen: Nach dem Einsetzen kann es in einzelnen Fällen passieren, dass der Körper den Kupferperlenball abstößt. Die Periode kann sich verstärken und e s können Schmierblutungen auftreten. Zudem besteht die Gefahr der Perforation der Gebärmutter. Um das zu vermeiden wird vor dem Einsetzen sichergestellt, dass die Gebärmutterhöhle nicht zu klein ist. . Pearl-Index: ähnlich der Pille© Bild: gofeminin
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Barrieremethoden: Kupferspirale
Kupferspirale Die Kupferspirale wird vom Arzt eingesetzt und verbleibt in der Regel fünf Jahre, manche nur drei Jahre in der Gebärmutter. Die Kupferionen schädigen die Spermien, zudem verändert das Kupfer den Schleim im Gebärmutterhals, das Sekret von Gebärmutter und Eileitern. Eine sichere Verhütungsmethode.Kosten: Die Spirale selbst kostet zwischen 25 und 40 Euro, das Einsetzen beim Arzt zwischen 80 und 130 Euro, dazu kommen halbjährliche Kontrolluntersuchungen, die selbst gezahlt werden müssen, bis zum 20. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Kosten,Mögliche Nebenwirkungen: stärkere und längere Regelblutungen, Zwischenblutungen, die Spirale kann verrutschen, es besteht die Gefahr einer Entzündung oder Eileiter-Schwangerschaft.Pearl-Index: 0,3 – 0,8 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Lea Contraceptivum
Lea Contraceptivum Die Silikonkappe ist eine Weiterentwicklung der Portiokappe. Bisher gibt es zum Pearl-Index des Lea Contraceptivums keine unabhängigen Studien, lediglich die Angaben des Herstellers. Möglicherweise liegt die Gefahr schwanger zu werden daher höher. Die gleichzeitige Anwendung eines Spermizids ist zu empfehlen.Kosten: ca. 50 EuroMögliche Nebenwirkungen: Harnwegsinfektionen, manche Frauen spüren sie beim Sex, allergische Reaktionen,Pearl-Index: 2,2 – 2,9 © Bild: iStock
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Chemische Verhütungsmethoden: Spermizide
Spermizide Das chemische Verhütungsmittel soll Substanzen enthalten, die die Samenzellen abtöten. Als alleinige Verhütungsmethode sehr unsicher; nur in Kombination mit Barrieremethoden wie Diaphragma, Portiokappe oder Lea Contraceptivum zu empfehlen.Kosten: zwischen 20 und 60 EuroMögliche Nebenwirkungen: Scheideninfektionen, Allergien, Unverträglichkeiten,Pearl-Index: 18 – 29 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Pille
Pille Die Pille unterdrückt mithilfe von Hormonen den Eisprung und das Einnisten einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung. Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Spannungsgefühl in den Brüsten, Zwischenblutungen, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,1 – 0,9 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Einphasen-Pille
Einphasen-Pille Die Pille verhindert, dass bei der Frau der Eisprung eintritt beziehungsweise, dass Spermien bis zur Gebärmutter vordringen können, die Gebärmutterschleimhaut bildet sich weniger stark aus. Die Einphasenpille, auch Kombinationspille, enthält Östrogene und Gestagene. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,2 – 0,5 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Zweiphasen-Präparat
Zweiphasen-Präparat Bei Zweiphasenpillen, auch Sequenzpräparate genannt, nimmt man zunächst 7 Tage lang Östrogene ein, in der restlichen Zeit Östrogene und Gestage. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,2 – 0,7 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Dreiphasen-Präparat
Dreiphasen-Präparat Die Dreiphasenpille enthält Östrogen und Gestagen in wechselnden Konzentrationen. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,2 – 0,5 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Mikropille
Mikropille Enthält nur eine geringe Menge von Östrogen und dafür entsprechend mehr Gestagen. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Spannungsgefühl in den Brüsten, Zwischenblutungen, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,2 – 0,5 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Minipille
Minipille Besteht nur aus niedrig dosiertem Gestagenen. Dadurch wirkt sie anders als andere Pillen: Sie verhindert nicht den Eisprung. Stattdessen wird die Gebärmutter nur unzureichend aufgebaut, der Schleim im Gebärmutterhals so verändert, dass Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen und die Einnistung einer befruchteten Eizelle wird verhindert. Ein sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Spannungsgefühl in den Brüsten, Zwischenblutungen, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,8 – 3 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: östrogenfreie Pille
Die östrogenfreie Pille Die östrogenfreie Pille enthält ähnlich wie die Minipille nur Gestagene. Sie hemmt den Eisprung. Da sie keine Östrogene enthält, ist sie auch für stillende Frauen geeignet. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Depression, Libidoverlust, die Regelblutung bleibt häufig aus, teilweise gibt es Zwischenblutungen,Pearl-Index: 0,1 – 0,4 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Verhütungspflaster
Verhütungspflaster Das ca. 4,5 x 4,5 cm große Pflaster wird auf die Haut an Bauch, Oberkörper, Po oder der Außenseite des Oberarms angebracht. Das Pflaster wird 21 Tage auf der Haut getragen, es wird dabei alle sieben Tag ausgetauscht. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: ca. 40 Euro für drei MonateMögliche Nebenwirkungen: Wirkt nicht bei übergewichtigen Frauen, Hautreizungen möglich, es ist recht sichtbar, wirkt nicht bei der Einnahme von Antibiotika und Antiepileptika.Pearl-Index: 0,72 – 0,9 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Hormonimplantat
Hormonimplantat Das Stäbchen wird meist für drei Jahre in die Innenseite des Oberarms eingepflanzt und gibt dort kontinuierlich Gestagene ab. Es ist wichtig, dass ein erfahrener Arzt das Stäbchen einsetzt, da es sonst nicht seine volle Wirkung entfalten kann und es zu ungewollten Schwangerschaften kommen kann. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel. Kosten: 300 Euro aufwärtsMögliche Nebenwirkungen: Akne, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in der Brust, Depressionen, Gewichtszunahme, längere und häufigere Blutungen, bei manchen Frauen bleiben die Blutungen ganz aus,Pearl-Index: 0 – 0,08 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Drei-Monats-Spritze
Drei-Monats-Spritze Die Spritze enthält Gestagen und wird alle drei Monate in den Pomuskel oder Oberarm injiziert. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel. Da der Menstruationszyklus nach Absetzen der Spritzen oft nur sehr zögerlich wieder in Gang kommt, ist die Drei-Monats-Spritze vor allem für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung empfehlenswert.Kosten: ca. 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Bauch- und Rückenschmerzen, Akne, Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme, Störungen der Leberfunktionen, Verminderung der Knochendichte,Pearl-Index: 0,3 – 0,88 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Verhütungsring
Verhütungsring Der Ring besteht aus flexiblem Kunststoff, und hat einen Durchmesser von ca. fünf Zentimetern. Er wird von der Frau direkt in die Scheide eingelegt, wo er konstant Gestagene und Östrogene freigibt. Nach drei Wochen wird er entfernt und die Monatsblutung setzt ein. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: ca. 50 Euro für drei MonateMögliche Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Spannungsgefühl in der Brust, Akne, Ausfluss, Stimmungsschwankungen, Verlust der Libido.Pearl-Index: 0,4 – 0,65 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Coitus Interruptus
Coitus Interruptus Der Mann zieht den Penis vor dem Samenerguss aus der Scheide. Eine sehr unsichere Verhütungsmethode, die nicht zu empfehlen ist, da meist schon vor dem eigentlichen Samenerguss Spermien austreten (der sogenannte Lusttropfen). Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 4 – 18 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Billings-Methode
Billings-Methode Mit der Billings-Methode kann die Frau den Zeitpunkt des Eisprungs anhand des Zervixschleims bestimmen. Denn er hat im Laufe des Zyklus nicht immer die gleiche Konsistenz und Farbe. Nur in Kombination mit der Temperaturmethode empfehlenswert.Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 5 bis 35 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Knaus-Ogino-Methode
Knaus-Ogino-Methode Diese Methode geht davon aus, dass bei einem Menstruationszyklus von 28 Tagen der Eisprung immer am 15. Tag vor der nächsten Menstruation erfolgt, so erstellt die Frau einen Menstruationskalender, mit dem die fruchtbaren Tage ermittelt werden, an denen zusätzlich verhütet werden muss. Unsichere Verhütungsmethode, kombiniert man die Methode mit der Temperaturmethode und der Billings-Methode, kann das den Pearl-Index verbessern.Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 9 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Scheidenspülung
Scheidenspülung Für die Spülung wird eine sogenannte Frauendusche verwendet, die aus einem Gummiball, der die Flüssigkeit enthält, und einem Mutterrohr besteht. Die Methode ist nicht zu empfehlen, da sie praktisch unwirksam ist. Wenn sie nach dem Sex durchgeführt wird, haben die Spermien längst die Gebärmutter erreicht. Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 31 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Stillzeit
Stillzeit Leider ein Irrglaube, der immernoch kursiert: Wer stillt kann trotzdem schwanger werden. Stillen ist somit keine verlässliche Verhütungsmethode. Sie versagt in etwa 8 bis 10 Prozent der Fälle.Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: unbekannt © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Sympthomale Methode
Sympthomale Methode Die Kombination aus Temperaturmethode und Billings-Methode ist nur bei geübten Anwenderinnen sehr sicher.Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 0,8 – 10 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Temperatur-Methode
Temperatur-Methode Bei der Temperaturmethode wird jeden Morgen die Basaltemperatur, also die morgendliche Aufwachtemperatur, berechnet. So lässt sich der Eisprung ermitteln. Diese Methode ist nur in Kombination mit der Billings-Methode empfehlenswert. Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 3 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Verhütungscomputer
Verhütungscomputer Mit dem Verhütungscomputer wird der Hormonlevel im Urin gemessen und so der Zyklus bestimmt und der Eisprung ermittelt. Bisher gibt es zum Pearl-Index von Verhütungscomputern keine unabhängigen Studien, nur die Angaben des Herstellers. Die Sicherheit richtet sich nach den jeweiligen Verhütungsmethoden, auf denen die Computer basieren (Temperaturmessung bzw. Hormonmessung). Vorteil: Die Daten müssen nicht mehr aufgeschrieben und von Hand ausgewertet werden.Kosten: Monitor ca. 80 Euro, die Stäbchen kosten für drei Monate ca. 40 EuroMögliche Nebenwirkungen: KeinePearl-Index: 2 – 6 © Bild: iStock
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Operative Verhütungsmethoden: Sterilisation der Frau
Sterilisation der Frau Bei dem Eingriff werden beide Eileiter verschlossen. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel, aber natürlich nur für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung zu empfehlen.Kosten: je nach Methode zwischen 600 und 1600 EuroMögliche Nebenwirkungen: die üblichen Risiken einer OP, zudem ist das Risiko einer Eileiterschwangerschaft oder einer Bauchhöhlenschwangerschaft erhöht. Pearl-Index: 0,2 – 0,3 © Bild: iStock
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Operative Verhütungsmethoden: Sterilisation des Mannes
Sterilisation des Mannes Bei der OP werden die beiden Samenleiter im Hodensack durchtrennt. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel, aber natürlich nur für Männer mit abgeschlossener Familienplanung zu empfehlen.Kosten: zwischen 300 und 500 EuroMögliche Nebenwirkungen: neben den Risiken einer OP kann es in der Folge neben seelischen Folgen zu knotenartigen Gewebeeinschlüssen von Samenzellen und Schmerzen in den Hoden kommen. Pearl-Index: 0,1 © Bild: iStock
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Verhütungsmittel für den Notfall: die Pille danach
Pille danach
Die Pille danach ist nur für den Notfall gedacht, z.B. nach einer Verhütungspanne. Sie verzögert oder unterdrückt einen noch nicht stattgefundenen Eisprung. Der Eisprung wird so lange verschoben, dass die Spermien nicht mehr lange genug überleben, um auf eine befruchtungsfähige Eizelle zu treffen. Hat der Eisprung jedoch bereits stattgefunden, kann die Pille danach nicht mehr wirken. Sie sollte deshalb bei einer Verhütungspanne immer so schnell wie möglich eingenommen werden.
Kosten: zwischen ca. 16 bis 18 Euro (z.B. PiDaNa®) und 30 Euro (ellaOne®). Bis zum 20. Lebensjahr werden die Kosten der Pille danach von der Krankenkasse erstattet wenn ein Rezept vom Arzt vorliegt.
Mögliche Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, schwache Blutungen (nicht mit der Regelblutung zu verwechseln) oder z.B. Übelkeit treten in manchen Fällen auf. Die Nebenwirkungen verlaufen jedoch meist moderat und klingen von selbst wieder ab.
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