Einmal im Monat haben Frauen mit ihren Tagen zu kämpfen – und das ist einfach nervtötend. Denn es gibt einen bunten Strauß an nicht gerade angenehmen Begleiterscheinungen während der Periode. Hier mal ein paar Beispiele:
Die meisten Frauen leiden unter Unterleibsschmerzen und Krämpfen.
Die Brüste schwellen an und sind oft empfindlich bei Berührungen (manchmal tut schon das Anziehen eines T-Shirts weh).
Viele Frauen bekommen in dieser Phase unreine Haut.
Dazu kommen Kopf- und Rückenschmerzen.
Viele fühlen sich aufgebläht und leiden wahlweise unter Verstopfung oder Durchfall, dazu noch dezente Übelkeit.
Dank Wassereinlagerungen nehmen viele Frauen etliche Kilo zu.
Viele Frauen entwickeln einen unberechenbaren Heißhunger auf Süßes und anderes ungesundes Zeug.
Dazu gesellen sich oft noch Hitzewallungen, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen, depressive oder aggressive Verstimmungen oder unbestimmte Ängste.
Doch das größte Übel: Die Stimmungsschwankungen während der Periode, die die Laune wie Ebbe und Flut von einem Extrem zum anderen switchen lassen. Mal leidet man unter leicht depressiver Stimmung, gepaart mit einem miesen Selbstwertgefühl, gelegentlichen Tränenausbrüchen und Angstzuständen. Mal ist man aggressiv und angriffslustig. Alles ist möglich. Vieles unerträglich.
Frauen, die während der Periode unter Stimmungsschwankungen leiden, können aber verschiedene Taktiken ausprobieren, um ihre Stimmung im Griff zu haben.
Das kann gegen die Stimmungsschwankungen helfen Trotz Frust und Niedergeschlagenheit: Antidepressiva vom Arzt oder der Ärztin sollte man sich möglichst nicht holen. Die Nebenwirkungen sind zu groß, u.a. kann es zu Blutbildveränderungen, Leberfunktionsstörungen, Libidoverlust und Gewichtszunahme kommen.
Besser ist es, einige Dinge in seinem Alltag zu ändern, denn auch damit lassen sich die Beschwerden lindern. Zum Beispiel indem man Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung erlernt.
Sowieso ist Sport gut (auch wenn man sich gerade nicht danach fühlt). Einfach, weil er für Entspannung und Ablenkung sorgt. Aber Vorsicht: Kampfsportarten sind eher kontraproduktiv, Ausdauersportarten und Entspannungstechniken wie Tai-Chi, Yoga & Co. dagegen sehr zu empfehlen.
Auch ausreichend Schlaf ist hilfreich. Viel Kaffee, Alkoholkonsum, Rauchen und Zucker eher weniger. Deshalb am besten an den Tagen vor den Tagen den Konsum runterfahren. Blöd nur, dass der Heißhunger einem genau jetzt Lust auf Süßes macht.
Ihr könnt übrigens noch mehr über die Ernährung drehen: So sollten Frauen auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Kost achten und ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen, das zumindest besagt eine Studie der University of Massachusetts. Demnach litten Frauen, die gezielt Vitamin D, Kalzium und Vitamin B6 zu sich nahmen, weniger unter den Beschwerden der Periode und fühlten sich besser.
Ebenfalls hilfreich: Pflanzliche Präparate, z. B. Johanniskraut. Sie helfen gegen die innere Unruhe und die depressive Verstimmung.
Wenn gar nichts hilft: Raus an die frische Luft und ablenken. Das hilft auch oft. Oder das komplette Gegenteil: Sich mit Wärmflasche und einem guten Buch auf die Couch kuscheln und erstmal gar nichts tun, bis der gröbste Mist vorbei ist.
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Mach es sicher: Alle Verhütungsmittel im Überblick
Wer Lust auf Sex hat, aber (noch) nicht schwanger werden will, der muss auf eine sichere Verhütung achten. Natürlich muss man beim Thema Verhütung nicht nur an eine mögliche Schwangerschaft denken, sondern auch daran, dass man sich vor Geschlechtskrankheiten schützen sollte. Welche Verhütungsmittel es gibt und wie sicher sie sind, zeigen wir in der Bildergalerie!
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Barrieremethoden: Kondom
Kondom Ein Kondom ist doppelt nützlich: Es schützt vor einer ungewollten Schwangerschaft und auch vor Geschlechtskrankheiten. Die Sicherheit ist abhängig von der korrekten Handhabung. Übrigens: Es gibt Kondome auch in unterschiedlichen Größen. Kosten: Packung ab ca. 6 EuroMögliche Nebenwirkungen: KeinePearl-Index: 2 – 12 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Portiokappe
Portiokappe Die Portiokappe wird zur Verhütung wie ein Verschluss über den Muttermund gestülpt. So können keine Spermien in die Gebärmutter eintreten. Die Portiokappe sollte aber immer mit Spermiziden kombiniert werden.Kosten: ca. 50 EuroMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 6 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Frauenkondom
Frauenkondom Das Frauenkondom, auch Femidom, schützt vor Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten. Es ist die einzige Verhütungsmethode, die vor der Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten schützt, wenn ein Kondom nicht in Frage kommt. Die Sicherheit ist abhängig von der korrekten Handhabung.Kosten: 3er Packung ca. 11 EuroMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 5 – 25 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Hormonspirale
Hormonspirale Die Hormonspirale wird vom Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt und gibt dort kontinuierlich Hormone ab. Sie kann zwischen drei und fünf Jahren wirksam sein. Eine sehr sichere Verhütungsmethode.Kosten: zwischen 250 und 400 Euro. Mögliche Nebenwirkungen: Verrutschen der Spirale, Zwischenblutungen, stärkere Menstruationsbeschwerden, Brustspannen, Akne, Kopfschmerzen, Gewichtsveränderungen, depressive Verstimmungen, Ausbleiben der Mensturation, Libidoverlust.Pearl-Index: 0,16 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Diaphragma
Diaphragma Das Diaphragma (auch Pessar) besteht aus Latex bzw. Silikon und einem Drahtring. Es wird vor dem Sex auf den Muttermund gesetzt, so können keine Spermien eindringen. Je nach Handhabung eine sichere Verhütungsmethode. Ein Diaphragma sollte aber immer mit Spermiziden kombiniert werden, die vor dem Einsetzen auf das Diaphragma gegeben werden.Kosten: zwischen 35 bis 50 EuroMögliche Nebenwirkungen: KeinePearl-Index: 1 – 20 © Bild: iStock
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Mach es sicher: Aller Verhütungsmittel im Überblick
Kupferperlenball Der Kupferperlenball wird vom Arzt eingesetzt und verbleibt in der Regel fünf Jahre in der Gebärmutter. Die Kupferionen schädigen die Spermien, zudem verändert das Kupfer den Schleim im Gebärmutterhals, das Sekret von Gebärmutter und Eileitern. Dadurch, dass der Ball frei schwebend ist und eine flexible Form hat, soll er gut verträglich sein. Voraussetzung ist jedoch eine nicht zu kleine Gebärmutter. Insgesamt ist der Kupferperlenball eine sichere Verhütungsmethode. Kosten: Der Kupferperlenball kostet zwischen 300 und 500 Euro, dazu kommen halbjährliche Kontrolluntersuchungen.
Mögliche Nebenwirkungen: Nach dem Einsetzen kann es in einzelnen Fällen passieren, dass der Körper den Kupferperlenball abstößt. Die Periode kann sich verstärken und e s können Schmierblutungen auftreten. Zudem besteht die Gefahr der Perforation der Gebärmutter. Um das zu vermeiden wird vor dem Einsetzen sichergestellt, dass die Gebärmutterhöhle nicht zu klein ist. . Pearl-Index: ähnlich der Pille© Bild: gofeminin
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Barrieremethoden: Kupferspirale
Kupferspirale Die Kupferspirale wird vom Arzt eingesetzt und verbleibt in der Regel fünf Jahre, manche nur drei Jahre in der Gebärmutter. Die Kupferionen schädigen die Spermien, zudem verändert das Kupfer den Schleim im Gebärmutterhals, das Sekret von Gebärmutter und Eileitern. Eine sichere Verhütungsmethode.Kosten: Die Spirale selbst kostet zwischen 25 und 40 Euro, das Einsetzen beim Arzt zwischen 80 und 130 Euro, dazu kommen halbjährliche Kontrolluntersuchungen, die selbst gezahlt werden müssen, bis zum 20. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Kosten,Mögliche Nebenwirkungen: stärkere und längere Regelblutungen, Zwischenblutungen, die Spirale kann verrutschen, es besteht die Gefahr einer Entzündung oder Eileiter-Schwangerschaft.Pearl-Index: 0,3 – 0,8 © Bild: iStock
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Barrieremethoden: Lea Contraceptivum
Lea Contraceptivum Die Silikonkappe ist eine Weiterentwicklung der Portiokappe. Bisher gibt es zum Pearl-Index des Lea Contraceptivums keine unabhängigen Studien, lediglich die Angaben des Herstellers. Möglicherweise liegt die Gefahr schwanger zu werden daher höher. Die gleichzeitige Anwendung eines Spermizids ist zu empfehlen.Kosten: ca. 50 EuroMögliche Nebenwirkungen: Harnwegsinfektionen, manche Frauen spüren sie beim Sex, allergische Reaktionen,Pearl-Index: 2,2 – 2,9 © Bild: iStock
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Chemische Verhütungsmethoden: Spermizide
Spermizide Das chemische Verhütungsmittel soll Substanzen enthalten, die die Samenzellen abtöten. Als alleinige Verhütungsmethode sehr unsicher; nur in Kombination mit Barrieremethoden wie Diaphragma, Portiokappe oder Lea Contraceptivum zu empfehlen.Kosten: zwischen 20 und 60 EuroMögliche Nebenwirkungen: Scheideninfektionen, Allergien, Unverträglichkeiten,Pearl-Index: 18 – 29 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Pille
Pille Die Pille unterdrückt mithilfe von Hormonen den Eisprung und das Einnisten einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung. Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Spannungsgefühl in den Brüsten, Zwischenblutungen, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,1 – 0,9 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Einphasen-Pille
Einphasen-Pille Die Pille verhindert, dass bei der Frau der Eisprung eintritt beziehungsweise, dass Spermien bis zur Gebärmutter vordringen können, die Gebärmutterschleimhaut bildet sich weniger stark aus. Die Einphasenpille, auch Kombinationspille, enthält Östrogene und Gestagene. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,2 – 0,5 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Zweiphasen-Präparat
Zweiphasen-Präparat Bei Zweiphasenpillen, auch Sequenzpräparate genannt, nimmt man zunächst 7 Tage lang Östrogene ein, in der restlichen Zeit Östrogene und Gestage. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,2 – 0,7 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Dreiphasen-Präparat
Dreiphasen-Präparat Die Dreiphasenpille enthält Östrogen und Gestagen in wechselnden Konzentrationen. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,2 – 0,5 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Mikropille
Mikropille Enthält nur eine geringe Menge von Östrogen und dafür entsprechend mehr Gestagen. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Spannungsgefühl in den Brüsten, Zwischenblutungen, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,2 – 0,5 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Minipille
Minipille Besteht nur aus niedrig dosiertem Gestagenen. Dadurch wirkt sie anders als andere Pillen: Sie verhindert nicht den Eisprung. Stattdessen wird die Gebärmutter nur unzureichend aufgebaut, der Schleim im Gebärmutterhals so verändert, dass Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen und die Einnistung einer befruchteten Eizelle wird verhindert. Ein sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Spannungsgefühl in den Brüsten, Zwischenblutungen, Übelkeit, Libidoverlust, Kopfschmerzen, leicht erhöhtes Thromboserisiko, Gewichtszunahme,Pearl-Index: 0,8 – 3 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: östrogenfreie Pille
Die östrogenfreie Pille Die östrogenfreie Pille enthält ähnlich wie die Minipille nur Gestagene. Sie hemmt den Eisprung. Da sie keine Östrogene enthält, ist sie auch für stillende Frauen geeignet. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: um die 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Depression, Libidoverlust, die Regelblutung bleibt häufig aus, teilweise gibt es Zwischenblutungen,Pearl-Index: 0,1 – 0,4 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Verhütungspflaster
Verhütungspflaster Das ca. 4,5 x 4,5 cm große Pflaster wird auf die Haut an Bauch, Oberkörper, Po oder der Außenseite des Oberarms angebracht. Das Pflaster wird 21 Tage auf der Haut getragen, es wird dabei alle sieben Tag ausgetauscht. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: ca. 40 Euro für drei MonateMögliche Nebenwirkungen: Wirkt nicht bei übergewichtigen Frauen, Hautreizungen möglich, es ist recht sichtbar, wirkt nicht bei der Einnahme von Antibiotika und Antiepileptika.Pearl-Index: 0,72 – 0,9 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Hormonimplantat
Hormonimplantat Das Stäbchen wird meist für drei Jahre in die Innenseite des Oberarms eingepflanzt und gibt dort kontinuierlich Gestagene ab. Es ist wichtig, dass ein erfahrener Arzt das Stäbchen einsetzt, da es sonst nicht seine volle Wirkung entfalten kann und es zu ungewollten Schwangerschaften kommen kann. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel. Kosten: 300 Euro aufwärtsMögliche Nebenwirkungen: Akne, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in der Brust, Depressionen, Gewichtszunahme, längere und häufigere Blutungen, bei manchen Frauen bleiben die Blutungen ganz aus,Pearl-Index: 0 – 0,08 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Drei-Monats-Spritze
Drei-Monats-Spritze Die Spritze enthält Gestagen und wird alle drei Monate in den Pomuskel oder Oberarm injiziert. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel. Da der Menstruationszyklus nach Absetzen der Spritzen oft nur sehr zögerlich wieder in Gang kommt, ist die Drei-Monats-Spritze vor allem für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung empfehlenswert.Kosten: ca. 30 EuroMögliche Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Bauch- und Rückenschmerzen, Akne, Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme, Störungen der Leberfunktionen, Verminderung der Knochendichte,Pearl-Index: 0,3 – 0,88 © Bild: iStock
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Hormonelle Verhütungsmethoden: Verhütungsring
Verhütungsring Der Ring besteht aus flexiblem Kunststoff, und hat einen Durchmesser von ca. fünf Zentimetern. Er wird von der Frau direkt in die Scheide eingelegt, wo er konstant Gestagene und Östrogene freigibt. Nach drei Wochen wird er entfernt und die Monatsblutung setzt ein. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel – bei korrekter Anwendung.Kosten: ca. 50 Euro für drei MonateMögliche Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Spannungsgefühl in der Brust, Akne, Ausfluss, Stimmungsschwankungen, Verlust der Libido.Pearl-Index: 0,4 – 0,65 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Coitus Interruptus
Coitus Interruptus Der Mann zieht den Penis vor dem Samenerguss aus der Scheide. Eine sehr unsichere Verhütungsmethode, die nicht zu empfehlen ist, da meist schon vor dem eigentlichen Samenerguss Spermien austreten (der sogenannte Lusttropfen). Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 4 – 18 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Billings-Methode
Billings-Methode Mit der Billings-Methode kann die Frau den Zeitpunkt des Eisprungs anhand des Zervixschleims bestimmen. Denn er hat im Laufe des Zyklus nicht immer die gleiche Konsistenz und Farbe. Nur in Kombination mit der Temperaturmethode empfehlenswert.Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 5 bis 35 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Knaus-Ogino-Methode
Knaus-Ogino-Methode Diese Methode geht davon aus, dass bei einem Menstruationszyklus von 28 Tagen der Eisprung immer am 15. Tag vor der nächsten Menstruation erfolgt, so erstellt die Frau einen Menstruationskalender, mit dem die fruchtbaren Tage ermittelt werden, an denen zusätzlich verhütet werden muss. Unsichere Verhütungsmethode, kombiniert man die Methode mit der Temperaturmethode und der Billings-Methode, kann das den Pearl-Index verbessern.Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 9 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Scheidenspülung
Scheidenspülung Für die Spülung wird eine sogenannte Frauendusche verwendet, die aus einem Gummiball, der die Flüssigkeit enthält, und einem Mutterrohr besteht. Die Methode ist nicht zu empfehlen, da sie praktisch unwirksam ist. Wenn sie nach dem Sex durchgeführt wird, haben die Spermien längst die Gebärmutter erreicht. Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 31 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Stillzeit
Stillzeit Leider ein Irrglaube, der immernoch kursiert: Wer stillt kann trotzdem schwanger werden. Stillen ist somit keine verlässliche Verhütungsmethode. Sie versagt in etwa 8 bis 10 Prozent der Fälle.Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: unbekannt © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Sympthomale Methode
Sympthomale Methode Die Kombination aus Temperaturmethode und Billings-Methode ist nur bei geübten Anwenderinnen sehr sicher.Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 0,8 – 10 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Temperatur-Methode
Temperatur-Methode Bei der Temperaturmethode wird jeden Morgen die Basaltemperatur, also die morgendliche Aufwachtemperatur, berechnet. So lässt sich der Eisprung ermitteln. Diese Methode ist nur in Kombination mit der Billings-Methode empfehlenswert. Kosten: keineMögliche Nebenwirkungen: keinePearl-Index: 3 © Bild: iStock
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Natürliche Verhütungsmethoden: Verhütungscomputer
Verhütungscomputer Mit dem Verhütungscomputer wird der Hormonlevel im Urin gemessen und so der Zyklus bestimmt und der Eisprung ermittelt. Bisher gibt es zum Pearl-Index von Verhütungscomputern keine unabhängigen Studien, nur die Angaben des Herstellers. Die Sicherheit richtet sich nach den jeweiligen Verhütungsmethoden, auf denen die Computer basieren (Temperaturmessung bzw. Hormonmessung). Vorteil: Die Daten müssen nicht mehr aufgeschrieben und von Hand ausgewertet werden.Kosten: Monitor ca. 80 Euro, die Stäbchen kosten für drei Monate ca. 40 EuroMögliche Nebenwirkungen: KeinePearl-Index: 2 – 6 © Bild: iStock
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Operative Verhütungsmethoden: Sterilisation der Frau
Sterilisation der Frau Bei dem Eingriff werden beide Eileiter verschlossen. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel, aber natürlich nur für Frauen mit abgeschlossener Familienplanung zu empfehlen.Kosten: je nach Methode zwischen 600 und 1600 EuroMögliche Nebenwirkungen: die üblichen Risiken einer OP, zudem ist das Risiko einer Eileiterschwangerschaft oder einer Bauchhöhlenschwangerschaft erhöht. Pearl-Index: 0,2 – 0,3 © Bild: iStock
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Operative Verhütungsmethoden: Sterilisation des Mannes
Sterilisation des Mannes Bei der OP werden die beiden Samenleiter im Hodensack durchtrennt. Ein sehr sicheres Verhütungsmittel, aber natürlich nur für Männer mit abgeschlossener Familienplanung zu empfehlen.Kosten: zwischen 300 und 500 EuroMögliche Nebenwirkungen: neben den Risiken einer OP kann es in der Folge neben seelischen Folgen zu knotenartigen Gewebeeinschlüssen von Samenzellen und Schmerzen in den Hoden kommen. Pearl-Index: 0,1 © Bild: iStock
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Verhütungsmittel für den Notfall: die Pille danach
Pille danach
Die Pille danach ist nur für den Notfall gedacht, z.B. nach einer Verhütungspanne. Sie verzögert oder unterdrückt einen noch nicht stattgefundenen Eisprung. Der Eisprung wird so lange verschoben, dass die Spermien nicht mehr lange genug überleben, um auf eine befruchtungsfähige Eizelle zu treffen. Hat der Eisprung jedoch bereits stattgefunden, kann die Pille danach nicht mehr wirken. Sie sollte deshalb bei einer Verhütungspanne immer so schnell wie möglich eingenommen werden.
Kosten: zwischen ca. 16 bis 18 Euro (z.B. PiDaNa®) und 30 Euro (ellaOne®). Bis zum 20. Lebensjahr werden die Kosten der Pille danach von der Krankenkasse erstattet wenn ein Rezept vom Arzt vorliegt.
Mögliche Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, schwache Blutungen (nicht mit der Regelblutung zu verwechseln) oder z.B. Übelkeit treten in manchen Fällen auf. Die Nebenwirkungen verlaufen jedoch meist moderat und klingen von selbst wieder ab.
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