Hast du auch diesen einen Wäschekorb daheim, der wochenlang sein Dasein fristet, ohne, dass die Teile darin in der Waschmaschine* landen?
Lass mich raten: Die Kleidung darin ist weiß oder zumindest hell.
Willkommen im Club! Auch ich hab mich jahrelang damit abgefunden, dass ich das weiße Outfit einmal anhatte und dann ewig nicht mehr. Einfach, weil ich zu wenig helle Teile hatte, um die Maschine voll zu bekommen.
Doch damit ist jetzt Schluss! Ich teile mit dir fünf praktische Tricks, die dir dabei helfen, diese kompliziert erscheinende Waschmaschinen-Rechnung zu lösen. Am Ende ist die Sache mit der weißen Wäsche nämlich gar nicht so schwer.
1. Zieh‘ eine Woche lang helle Kleidung an
Klingt banal, aber wenn du ein paar Tage gezielt mehr weiße oder helle Teile trägst, hast du viel schneller eine volle Maschine zusammen. Denk dabei alles mit: Büro-Outfits, Sportkleidung, Socken & Co.
Tipp: Wenn du deinen Kleiderschrank nach Farben sortierst, fällt das Ganze noch leichter.
Lies dazu auch: Verdoppeln den Stauraum! 8 geniale Kost-Nix-Tricks für Ordnung im Kleiderschrank
2. Denk‘ Bettwäsche und Handtücher mit
Wenn die weiße bzw. helle Kleidung einfach nie für eine Maschine reicht, dann solltest du Bettwäsche und Handtücher mitdenken. Ein Spannbettlaken dazu und schwups ist die Maschine voll.
Aber denk an die wichtigste Waschmaschinen-Regel: Das empfindlichste Kleidungsstück in der Trommel bestimmt das Waschprogramm.
Ein edles Seidenkleid solltest du also besser nicht mit Handtüchern zusammen waschen. Denn dann müsstest du das Handwaschprogramm einstellen und das reicht nicht aus, um Handtücher sauber zu bekommen. Ein Dilemma!
Achte deshalb darauf, dass die Teile in der Maschine aus ähnlichen Materialien bestehen und ähnlich „robust“ sind.
Mein Tipp: Super empfindliche Kleidungsstücke einfach direkt von Hand waschen.
Du hast kein passendes Waschmittel dafür? Dann benutz einfach dein Haarshampoo (vorausgesetzt es ist kein Anti-Schuppen- oder Silbershampoo). Sanftes Shampoo eignet sich durch die Formulierung für Materialien wie Seide, Wolle oder Kaschmir.
3. Nutze eine intelligente Waschmaschine
Viele moderne Waschmaschinen sind mittlerweile richtig smart: Sie erkennen, wie viel Wäsche geladen ist und passen Wasser- und Energieverbrauch automatisch an.
Falls du also wirklich mal eine halbe Maschine starten musst, ist das dank dieser Technologie nicht mehr ganz so schlimm.
Mittlerweile gibt es sogar smarte Waschmaschinen*, die mithilfe von KI die Textilien auswerten und dann das ideale Waschprogramm inklusive Waschtemperatur und Waschmittelbedarf einstellen. Krass, oder?
Solche smarten Waschmaschinen gibt es zum Beispiel hier von Samsung*:
Tipp: Falls deine Waschmaschine (so wie meine) noch nicht smart genug ist, nutze das Eco-Programm, um Wasser und Strom zu sparen und wähle 30 Grad statt 40 Grad.
4. Misch‘ Wäsche clever
Du darfst tatsächlich auch mal Regeln brechen. Nicht jede helle Wäsche muss strikt mit Weiß gewaschen werden. Pastellfarben wie helle Grautöne, Beige, Pastellfarben oder sogar helles Gelb können oft problemlos mit Weiß gewaschen werden – solange sie farbecht sind.
Ein Farb- und Schmutzfänger-Tuch (hier auf Amazon bestellen*) in der Maschine hilft zusätzlich, ungewollte Grauschleier zu vermeiden.
Tipp: Neue, farbige Kleidung vorher einmal separat waschen, um sicherzugehen, dass sie nicht abfärbt.
5. Bilde eine Wäsche-Gemeinschaft
Wohngemeinschaft? Familie? Enge Freund:innen in der Nähe? Dann kann es sich lohnen, Waschladungen zusammenzulegen.
Wenn deine Mitbewohnerin auch nur zwei weiße Blusen hat oder dein Partner das gleiche Wäscheproblem hat – warum nicht gemeinsam waschen und die Maschine direkt voll bekommen?
Tipp: Markiert eure Wäsche mit kleinen Bändern oder Netzen, damit nichts durcheinander gerät.
Kann ich die Maschine mit weißer Wäsche auch mal halb voll laufen lassen?
Eine halb volle Waschmaschine ab und zu laufen zu lassen, ist kein Drama. Manchmal geht es einfach nicht anders. Problematisch wird es erst, wenn das zur Gewohnheit wird. Genauso problematisch übrigens wie regelmäßig das Kurzprogramm zu nutzen (hier mehr dazu).
Häufige Waschgänge bedeuten mehr Arbeitszyklen für die Maschine. Und jedes Mal muss die Trommel rotieren, Wasser ein- und abpumpen und die Heizelemente laufen. Das führt zu einem höheren Verschleiß von Dichtungen, Lagern und der Pumpe.
Zudem wird die Umwelt unnötig belastet, weil mehr Energie und Wasser verbraucht wird, als nötig wäre. Das summiert sich auf Dauer auch bei den Strom- und Wasserkosten.
Extra-Tipp: So wird Weißes wieder weiß
Das Weiße ist nicht mehr ganz so weiß? Dann versuch es mit den Hausmitteln Essig und Backpulver bzw. Natron.
Essig kann als Weichspülerersatz verwendet werden oder du kannst die weißen Teile vor dem Waschen in einer Essig-Wasser-Lösung einweichen. Backpulver oder Natron können direkt in der Waschmaschine auf die Wäsche gegeben werden.
Hier findest du noch mehr Hausmittel, die weiße Wäsche strahlen lassen.
Alternativ kannst du auch ein Vollwaschmittel für Weißes benutzen. Das enthält einen Anteil Bleichmittel und lässt Weiß wieder strahlen. Aber Vorsicht: Empfindliche Materialien wie Seide oder Wolle darfst du damit nicht behandeln.
